Gänsezucht Claßen

Hier wurde sich „Gans“ von Anfang an als bäuerlicher Familienbetrieb auf die natürliche Aufzucht von Weidegänsen spezialisiert.

Gänsezucht Claßen (Foto: © Gänsezucht Claßen)
Die Familie Claßen: Der Familienbetrieb für regionale Gänsezucht. (Foto: © Gänsezucht Claßen)

Wo kommen denn eigentlich die Gänse für unsere leckeren Festessen her? Nun Züchter gibt es einige, doch nur wenige achten auf wirklich artgerechte Haltung oder können eine eigene Elterntierherde vorweisen, so wie der regionale Gänsezuchtbetrieb Claßen aus Bakum. Hier wurde sich „Gans“ von Anfang an als bäuerlicher Familienbetrieb auf die natürliche Aufzucht von Weidegänsen spezialisiert. Zu Beginn gab es nur eine Haltung von Elterntieren, die Produktion von Bruteiern und in Verbindung damit ausgeblasenen Gänseeiern zum Basteln, Malen und Dekorieren. Vor 20 Jahren wurde dann mit der Aufzucht von Gänseküken begonnen. 1991 wurde auf dem Hof eine eigene Schlachterei errichtet, um die Produktion ganz in eigener Hand zu haben, während gleichzeitig mit einem Getreideanbau für die Fütterung begonnen wurde. Dadurch ist der Betrieb in der Lage negative Fremdfaktoren auszuschließen.

Den Tieren stehen großzügige Weidemöglichkeiten zur Verfügung. Schutz bietet ihnen ein Folientunnel, in dem die Tiere zur Brutzeit auch ihre Nester bauen können.
Im Schnitt legt eine Gans in der Zucht 45 bis 50 Eier. Aber nur von April bis Juni legen die Gänse befruchtete Eier, weswegen eine Gänsezucht nicht ganzjährig möglich ist.

Der Stall besitzt eine Gesamtfläche von ca. 1000 m². Zusätzlich zum Stallbereich schließt sich eine eingezäunte Freifläche von ca. 105.000 m² an, die den Tieren uneingeschränkt zur Verfügung steht. Dieses kommt dem natürlichen Verhalten der Tiere sehr entgegen, denn die Gans ist ein ausgesprochenes Weidetier.

Um eine möglichst stressfreie Schlachtung zu gewährleisten und somit eine hohe Fleischqualität zu erhalten, wird auf eine Verladung für den Transport verzichtet. Die Schlachtung erfolgt in der eigenen von der EU zugelassenen Hofschlachterei. Durch die geringe Stressbelastung vor der Schlachtung wird einer Verschlechterung des Fleisches und einer Übersäuerung vorgebeugt, was zu einer exzellenten Fleischqualtität führt.

Generell wird nicht auf Vorrat geschlachtet, sondern nur die von den Kunden benötigte Menge an Tieren. Anschließend werden die Gänse nicht in Wasser gebrüht, sondern in Wasserdampf, wodurch eine minimale Keimbelastung des Schlachtkörpers erreicht wird. Die Gänse werden schonend, ausschließlich von Hand, gerupft.

Die Auslieferung der Gänse erfolgt ausschließlich durch Lebendmittelfachspeditionen und schon 48 Stunden nach der Schlachtung sind die Gänse in den Geschäften der Kunden.
Die Vermarktung frischer Weidegänse wird von der Gänsezucht Claßen selbst übernommen und erfolgt überwiegend an Feinkost- und Delikatessengeschäfte sowie an Gastronomiebetriebe in Deutschland.

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