Landschaftspark Duisburg Nord

Der Landschaftspark ist rund um die Uhr geöffnet und der Eintritt ist frei.

Der Landschaftspark Duisburg Nord. (Foto: © pixabay.de)
Der Landschaftspark Duisburg Nord bei Nacht. (Foto: © pixabay.de)

Nachdem wir Ihnen in unserer letzten Ausgabe einen Ausflug zur „Himmelstreppe“ in Neukirchen-Vluyn empfohlen haben, möchten wir Sie diesmal auf die andere Rheinseite schicken und Sie zu einem Besuch des Landschaftsparks Nord in Duisburg-Meiderich anregen.

Der ca. 200 Hektar große Landschaftspark ist auf dem Gelände des ehemaligen Hüttenwerkes in Duisburg - Meiderich eingerichtet worden. Dieses Werk entstand 1901, seine insgesamt fünf Hochöfen produzierten Spezialroheisen. Zwei der ehemals fünf Hochöfen wurden bereits während der ersten Stahlkrise abgerissen. Der letzte und modernste Hochofen, der jetzt zu besichtigende Hochofen 5, wurde 1985 nach nur zwölfjähriger Laufzeit wegen eines Überangebotes auf dem europäischen Stahlmarkt stillgelegt. Damit hatte das Hüttenwerk aufgehört zu existieren. Nach baulichen Umgestaltungen wurde es Bestandteil der „Internationalen Bauausstellung Emscher Park“ und 1994 der Öffentlichkeit übergeben. Der Landschaftspark ist rund um die Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Wir empfehlen, den Rundgang mit der Besteigung des Hochofens 5 zu beginnen. Der Aufstieg erfolgt über eine recht steile und schmale Eisentreppe, die zur Abstichhalle führt. Wenn Sie diese Treppe hinter sich haben, wird es wieder weniger eng und deutlich übersichtlicher. Nun sollten Sie sich langsam am Hochofen nach oben vor arbeiten. Wer keine Höhenangst hat, kann über die Außentreppen bis zur Spitzedes Hochofens in 70 m Höhe steigen. Es lohnt sich schon allein wegen des phantastischen Ausblicks über das Ruhrgebiet. Aber auch wer nicht ganz bis nach oben steigt, wird beeindruckt sein von den gigantischen Ausmaßen des Hochofens mit seinen vielen, z.T. mannsdicken Rohrleitungen, den vielen Ventilen und Zu- und Ableitungen sowie den großen Schrägaufzügen, mit deren Hilfe der Hochofen mit Kohle, Erz, Kalk usw. befüllt wurde. Informationstafeln helfen Ihnen, das System Hochofen zu verstehen.

Nach dem Verlassen des Hochofens sollten Sie sich auf den Weg über die vielen großen Erz- und Kohlebunker machen. In jeden der Bunker würde bequem ein Einfamilienhaus passen, in einige sogar mehrere davon. Ganz bewusst überlässt man die meisten Bunker dem natürlichen Verfall und erlaubt der Natur, sich diesen vom Menschen gestalteten Bereich zurück zu erobern. Am Ende des Höhenweges über die Bunkeranlagen können Sie gemütlich über flache und breite Treppen wieder auf das Ausgangsniveau zurückkehren.Sie können sich aber auch einer interessanten Tunnelrutsche anvertrauen und in rasanter Fahrt nach unten rutschen. Beim weiteren Rundgang kommen Sie an dem Klettergarten des Deutschen Alpenvereins vorbei. Darüber hinaus gibt es verschiedene Spiel- und Klettergeräte. Nicht nur dadurch wird der Besuch des Landschaftsparks auch für Kinder jeden Alters zu einem besonderen Erlebnis.

Weitere interessante Stationen sind der mit ca. 20.000 Litern Wasser gefüllte Gasometer, den nicht nur Tauchsportvereine, sondern auch die Taucher von Feuerwehr und Polizei wegen seiner interessant gestalteten Unterwasserwelt zu Übungszwecken nutzen. Nahe dem Ausgang in der Nähe der ehemaligen Kraftwerkszentrale finden Sie ein Cafe bzw. Restaurant. Außerdem gibt es einige Kioske für Eis und kleinere Snacks.

Sie erreichen den Landschaftspark Duisburg-Nord am schnellsten (ca. 20 min.) über die A 57, am Kreuz Kamp-Lintfort fahren Sie auf die A 42 bis zur Ausfahrt DU–Neumühl, dann rechts auf die B 8 Richtung DU-Obermeiderich bis zur Emscherstraße (sie ist recht klein). Ab hier ist der Park ausgeschildert.
Viel Vergnügen beim Besuch eines der interessantesten Industriedenkmäler unseres Landes.

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