Museumsinsel Hombroich

Die besondere Insel am linken Niederrhein

Die wunderschöne Museumsinsel in Hombroich (Copyright / Stiftung Insel Hombroich
Die wunderschöne Museumsinsel in Hombroich (Copyright / Stiftung Insel Hombroich Fotograf / Tomas Riehle, Bergisch Gladbach)

In unserer heutigen Ausgabe möchten wir Sie zu einem Besuch der Museumsinsel Hombroich bei Neuss einladen. Eingebettet in eine traumhaft schöne renaturierte Auenlandschaft und in einen verwunschen wirkenden Park eines alten Herrenhauses ist im Jahr 1987 ein Museum der besonderen Art entstanden.

Gemäß eines Grundgedankens von Paul Cezanne „Kunst parallel zur Natur“ hat der Düsseldorfer Kunstsammler Karl-Heinrich Müller ein in dieser Art wohl einzigartiges Museum geschaffen. Egal, ob Naturfreund, Kunstliebhaber oder Freund der besonderen Architektur, jeder wird beim Besuch der Museumsinsel Hombroich auf seine Kosten kommen.
Das, was dem Besucher nach dem Passieren der Eingangshalle zunächst ins Auge sticht, ist die liebliche, scheinbar unberührte niederrheinische Terrassenlandschaft mit kleinen, Schilf umstandenen Tümpeln, Kopfweiden und anderen für den Niederrhein typischen Büschen und Bäumen. Entlang der gelungen in die Landschaft integrierten Wege bieten Bänke die Möglichkeit, das friedvolle und Ruhe vermittelnde Ambiente zu genießen.

Mit Hilfe des an der Kasse erhaltenen Lageplans gelangt man zu den einzelnen, weit auseinander stehenden Gebäuden. Einige von ihnen sind vollkommen leer, vermitteln dem Besucher aber hoch interessante Eindrücke von Licht und Raum. In anderen wiederum sind sehr unterschiedliche Kunstobjekte ausgestellt, angefangen bei alter asiatischer Kunst, so z.B. Skulpturen aus dem alten China, bis hin zu moderner europäischer Kunst.

Einen deutlichen Kontrast zu der eher offenen Auenlandschaft bildet der alte Park mit seinem alten Baumbestand und den verschiedenen, z.T. versteckt liegenden alten und neuen Gebäuden. Auch hier beeindruckt wieder die gelungene Symbiose von Natur einerseits und dem von Menschenhand Geschaffenen andererseits.
Nicht verzichten sollten Sie auf einen Besuch der sehr interessant gestalteten Cafeteria. Hier können Sie sich kostenlos bei einfachen niederrheinischen Spezialitäten erholen und das besondere Ambiente genießen.

Wer noch Zeit und Lust hat, sollte die zum Museum gehörende ehemalige Raketenstation der Nato mit ihren Hallen, Hangars und Erdwällen besuchen. Die zuletzt von der GSG 9 zu Übungszwecken genutzte Anlage wurde zu einem Ort umgestaltet, der sowohl der Wissenschaft als auch der Kultur und der Natur Raum bietet.

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