Imkerei Lauscher

Sascha Lauscher: Imker aus Leidenschaft

Imker Sascha Lauscher (Foto: © Imkerei Lauscher)
Imker Sascha Lauscher (Foto: © Imkerei Lauscher)

Sascha Lauscher ist gelernter Tierwirt mit dem Ausbildungsschwerpunkt Bienenhaltung. Er kommt aus der Landwirtschaft und ist seit 2002 Berufs- bzw. Erwerbsimker, nachdem er die Imkerei zunächst als Hobby betrieben hatte. Haupttriebfeder für Sascha Lauscher, aus seinem Hobby einen Beruf zu machen, war der schon seit seiner Kindheit vorhandene Wunsch, mit und in der Natur zu arbeiten.

Für einen erfolgreichen Imker, der Herr Lauscher zweifelsohne ist, ist dies eine unabdingbare Voraussetzung. Ohne genaue Kenntnis über das Wachstum und die Blütezeit und –dauer der Nektar liefernden Pflanzen kann man keine optimalen Erträge erzielen. Auch die genaue Beobachtung des Wetters und die daraus resultierende Standortwahl für die Bienenstöcke gehören zu den rudimentären Aufgaben eines Imkers. So macht die momentane Großwetterlage mit der langen Kälteperiode  Imker bestimmt nicht glücklich, und sie warten sicher noch sehnsüchtiger als wir Nichtimker auf deutlich mehr Wärme.

Neben der Imkerei betreibt Sascha Lauscher auf dem elterlichen Bauernhof in dem kleinen Ort Kirschberg bei Jülich noch Pferdehaltung.

Die Imkerei betreibt er gemeinsam mit seiner Ehefrau. In der Hauptsaison, also in der wärmeren Jahreszeit, bekommen sie Unterstützung von Saisonkräften. Dies sind z.T. Schüler, die sich in ihrer Freizeit gerne ein paar Euro zum Taschengeld hinzu verdienen.

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Die Imkerei Lauscher besitzt etwas über 200 Bienenstöcke, davon befinden sich 15 fest auf dem Bauernhof, sie dienen ausschließlich der Nachzucht von Königinnen. Die anderen Stöcke sind in der Umgebung verteilt. Ihr Standort richtet sich nach dem jeweiligen Blütenangebot. Dabei fährt Herr Lauscher die Stöcke u.a. bis in die Eifel, im letzten Jahr sogar bis in den Schwarzwald. In der Imkerei spricht man in diesem Fall von der Wanderimkerei. Sie wird meist als Ergänzung zur Hofimkerei betrieben.

Die Imkerei Lauscher betreibt nach eigenem Bekunden eine „nachhaltige und umfangreiche Völkerführung“. Um diese zu gewährleisten, bedarf es stetiger Fortbildungen, insbesondere in den Bereichen  Aufzucht, Krankheitsvermeidung und Standhygiene.

Die Eheleute Lauscher produziert in seiner Imkerei pro Jahr etwa 75 kg Honig. Ein Teil davon wird für „spezielle Genießer“, wie Herr Lauscher es ausdrückt, durch Zugaben von Marzipan, Walnüssen oder Mandeln veredelt. Die meisten Honigliebhaber bevorzugen aber nach wie vor den reinen, unverfälschten Honiggeschmack. Echte Honigliebhaber erkennen sogar, welche Blüten den Nektar für ihren Honig geliefert haben.

Eine zusätzliche Einnahmequelle für die Imker, so auch für die Imkerei Lauscher, ist die sogenannte Bestäubungsimkerei. Dabei handelt sich um eine Dienstleistung für Obst- und Beerenproduzenten. Die Imker bringen dabei Bienenstöcke zu den genannten Betrieben und die Bienen sorgen dort durch das Bestäuben der Blüten für einen höheren Ertrag. Der Honiggewinn ist hierbei zu vernachlässigen, da Früchte wie Erd-, Johannis- oder Stachelbeeren kaum für die Honigproduktion verwertbare Mengen an Nektar liefern.

Auf die Frage, ob auch Imker bisweilen gestochen werden, antwortet Herr Lauscher: „Sicher, ab und an passiert auch uns das. Dann brennt es ein paar Minuten und dann merkt man meist schon nichts mehr. Allergiker sollte man natürlich möglichst nicht sein. Außerdem sind Bienenstiche gut gegen Rheuma.“
Na dann ist ja gut.

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