Margarethenhöhe

Die Margarethenhöhe ist eine Siedlung in Essen – gebaut 1906

Essen-Margarethenhöhe, Luftaufnahme von Südosten (Foto: © Wiki05)
Essen-Margarethenhöhe, Luftaufnahme von Südosten (Foto: © Wiki05)

Der Name Krupp war in den letzten Wochen durch den Tod der „Jahrhundertpersönlichkeit“ Berthold Beitz wieder in aller Munde. Mit dem Namen Krupp verbinden wir meist in erster Linie Eisen und Stahl. Doch dass Krupp mehr als dies war und ist, belegt die Margarethenhöhe, ein Stadtteil im Westen Essens.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Essen eine aufstrebende Industriestadt, die schon damals ganz stark von Krupp geprägt wurde. Der Bedarf an Arbeitskräften, vor allem in den Zechen und der Eisen- und Stahlindustrie, war gewaltig.

Als 1906 die Krupp-Tochter Bertha heiratete, beschloss deren Mutter Margarethe etwas Gutes zu tun und eine Siedlung für die Krupp-Arbeiter zu stiften. Da diese Siedlung etwas Besonderes sein sollte, wurde der bekannte Architekt Georg Metzendorf mit der Planung beauftragt. Wegen der Besonderheit der geplanten Siedlung wurde sie per Regierungserlass von jeglichen Bauvorschriften befreit, was dem Architekten natürlich einen riesigen Gestaltungsspielraum ließ. Bereits 1910 standen die ersten Häuser.

Aus Kostengründen wurde die Siedlung so geplant, dass bestimmte Gestaltungselemente in immer neuer Form kombiniert wurden. So entstand eine stilistische Einheitlichkeit ohne Einförmigkeit.

Die Margarethenhöhe I (ab 1962 wurde in ihrer Nachbarschaft die sogenannte Margarethenhöhe II gebaut) ist die erste Gartenstadt Deutschlands. Bei diesem Stadttypus wurde besonderer Wert auf die Einheit von Wohnen und Erholen gelegt. So gehört zu dieser Siedlung ein nicht zu bebauendes Waldgelände von 50 ha. Die Siedlung selbst wirkt trotz ihrer Kompaktheit durch viel Grün aufgelockert und sehr reizvoll, sowohl für die Bewohner als auch für die Besucher. Die Margarethenhöhe I wurde 1987 unter Denkmalschutz gestellt. Für Besucher wurde eine Musterwohnung eingerichtet, um ihnen auch das „innere Wohngefühl“ dieser besonderen Siedlung  zu vermitteln.

Mittlerweile ist die Margarethenhöhe I zu einem begehrten Wohnquartier für den gehobenen Mittelstand geworden, von einer Arbeitersiedlung kann schon längst nicht mehr die Rede sein. Eine Veränderung, die nicht nur auf Zustimmung stößt. Sollten Sie Lust bekommen haben, sich dieses besondere städtebauliche Kulturdenkmal einmal aus der Nähe zu betrachten, so bieten sich ein anschließender Besuch der Villa Hügel oder ein Spaziergang am Baldeney See an. Sie werden den Ausflug in die ehemalige „Kohlenpott-Stadt“ Essen mit diesen Highlights bestimmt nicht bereuen.

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