Sechs Seen Platte

Über den Rhein zum Erholungsgebiet an der Sechs-Seen-Platte

Masurensee in Duisburg. (Foto: © AlterVista)
Masurensee in Duisburg. (Foto: © AlterVista)

Nur einige Kilometer südlich der Duisburger Innenstadt liegt die Sechs-Seen-Platte. Den Namen kennt vermutlich jeder, doch noch lange nicht jeder war auch schon dort. Direkt neben dem Sportpark Wedau gelegen, handelt es sich um das größte und meist besuchte Naherholungsgebiet im Groß-raum Duisburg.

So entstand die Sechs-Seen-Platte

Entstanden ist das Seengebiet aus großen Auskiesungs- und Sandabbauflächen ab 1910. Der Bedarf an Sand und Kies war schon zur damaligen Zeit wegen großer Bauvorhaben gewaltig, und der damalige Besitzer Graf Spee plante diese Tatsache wirtschaftlich für sich zu nutzen und eine Gesamtfläche von 200 ha auszukiesen.

Gottseidank wurde nur bis 1970 gebaggert, da nämlich kaufte die Stadt Duisburg die bereits ausgekiesten und weitere dafür vorgesehene Flächen mit dem Ziel, daraus ein großes Naherholungsgebiet, bestehend aus sechs miteinander verbundenen Seen und mehreren Inseln und Halbinseln entstehen zu lassen.

Damals, in der Hochzeit der Industrie im Ruhrgebiet, konnte eine Stadt wie Duisburg so ein gigantisches Vorhaben für ihre Bevölkerung noch leisten, heute wäre so etwas undenkbar. Wie auch immer, der Aufwand hat sich gelohnt, die Sechs-Seen-Platte ist ein lohnendes Ziel sowohl für aktive Wassersportler als auch für Ruhe suchende Spaziergänger und Naturliebhaber.

 Das bietet Ihnen das Seegebiet

Sechs Seen Platte in Duisburg (© Google Maps)
Sechs Seen Platte in Duisburg (© Google Maps)

Um möglichst vielen Ansprüchen zu genügen, haben die Planer das Naherholungsgebiet in etwa zweigeteilt:

Im Norden befindet sich der Bereich für Wassersport-Begeisterte, dort kann man surfen, segeln, tauchen oder sich in der Badeanstalt tummeln. Es gibt dort aber auch einen Bootsverleih, sodass also für fast jeden etwas dabei ist.

Im südlichen Teil der Sechs-Seen-Platte wurde hingegen großer Wert auf eine naturnahe Gestaltung des Naherholungsgebietes gelegt, u.a. durch Biotopschutz- und Biotopentwicklungsmaßnahmen. Außerdem befindet sich dort ein umfassendes Wegenetz, das in dieser naturnah gestalteten Landschaft sowohl zum gemütlichen Spaziergang als auch zur eher sportlichen Nutzung wie Walken oder Joggen einlädt. Es werden hier also die Belange der Erholung-, Ruhe- oder Ausgleich-suchenden Menschen ebenso berücksichtigt wie die Belange der Natur bzw. des Naturschutzes.

Wer sich einen Überblick nicht nur über das Seengebiet und darüber hinaus über weite Teile Duisburgs verschaffen möchte, der sollte den Aussichtsturm auf dem Wolfsberg besteigen, wobei Berg natürlich deutlich übertrieben ist. Der Blick von dort oben reicht erstaunlich weit, und man wundert sich wie weit der Blick reicht. Auch ist man verwundert, wieviel Grün es in Duisburg und Umgebung gibt, und das in dem angeblich so grauen und hoch industrialisierten Ruhrgebiet.

Die meisten Besucherparkplätze befinden sich im Nordosten des Naherholungsgebietes, dort im Nordosten gibt es auch zwei Gaststätten.
Wer allerdings den ruhigeren südlichen Teil aufsucht, der ist nicht schlecht beraten, wenn er sich etwas zum Trinken und vielleicht auch eine Kleinigkeit zum Essen mitnimmt. Die Zeit der Ruhe und Entspannung in der schönen Natur kann so noch etwas ausgedehnt werden.

Ob dies allerdings am Wochenende in vollem Umfang gelingt, ist fraglich, denn die Sechs-Seen-Platte erfreut sich nicht nur bei den Duisburgern großer Beliebtheit.

Die Sechs-Seen-Platte erreichen Sie von unserer Rheinseite aus am besten über die B 288 und die A 59. Diese verlassen Sie an der Abfahrt Buchholz, fahren auf die Sittardsberger Allee, überqueren die Großenbaumallee und kommen auf die Neidenburger Straße, an deren Ende bereits Parkplätze ausgeschildert sind.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Neu- oder Wiederentdecken diese schönen Naherholungsgebietes auf der anderen Rheinseite.

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