Tomaten – Tipps für den Alltag

Erfahren Sie mehr zum fruchtigen Gemüse.

Frische Tomaten (Foto: © EDEKA)
Frische Tomaten (Foto: © EDEKA)

Geschichte

Ihren Ursprung hat die Tomate in Südamerika, genau genommen in den peruanischen Anden. Oben auf den hohen Bergen ist sie heute noch als Wildart zu findet. Von dort aus wanderte sie immer weiter in den Norden, bis schließlich Kolumbus sie 1498 nach Europa brachte.

Eine lange Zeit wurde sie als Zierpflanze bewundert, da sie zunächst als giftig galt – doch die Erde war niemals eine Scheibe und eine reife Tomate nie giftig. Heutzutage weiß man, dies trifft nur auf unreife Tomaten zu, da diese die Substanz Solanin enthalten. Bevor sie im 19. Jahrhundert den uns bekannten Namen „Tomate“ erhielt, gab es viele Namen für die Frucht; „Liebesapfel“ war einer davon. Dieser Name beruht auf dem Mythos, die Frucht löse einen „Liebeswahn“ aus. Aus diesem Grund nennt man die Tomaten in Italien bis heute „Pomodoro“, abgeleitet von der Bedeutung „pomo d’Amore“, zu Deutsch: Liebesapfel.

Die anfänglichen Früchte waren nur etwa so groß wie Kirschen und hatten eine gelbe Schale. Die Italiener begannen schon im 16. Jahrhundert mit der Kultivierung der Tomatenpflanzen und von hier aus verbreitete sie sich in Richtung Nordeuropa. In Deutschland begann der erwerbsfähige Anbau erst 1890. Von da an kämpfte sich die Tomate in die Herzen der Deutschen und ist nicht ohne Grund die meist verzehrte Gemüsesorte in Deutschland.Tomaten lassen sich je nach Reifegrad ein bis zwei Wochen lagern. Hierbei sollten Sie beachten, dass Sie die Tomaten nicht im Kühlschrank aufbewahren. Durch Kälte verlieren sie ihr Aroma.

Sortenvielfalt

Weit mehr als 20.000 verschiede Sorten gibt es mittlerweile von dem bunten Gemüse. Um den Überblick nicht zu verlieren teilt man die verschiedenen Züchtungen in Kategorien ein.

Fleischtomaten:

  • große Früchte, Gewicht bis zu 500 Gramm, meist plattrunde Form mit Rippung
  • viel Fleisch, weniger geleeartige Masse
  • brauchen länger zum Reifen als andere Tomaten
  • Verwendung: oft zum Kochen, Grillen oder Überbacken

Eiertomaten:

  • mittelgroß und eierförmig bzw. oval
  • festes Fleisch, weniger Samen
  • typisch für die italienische Küche
  • Verwendung: überwiegend zum Kochen, für Saucen und Suppen

Kirsch- oder Cherrytomaten:

  • kleinste, Gewicht bis zu 40 Gramm
  • saftiges Fleisch mit viel geleeartiger Masse
  • besonders bei Kindern beliebt
  • Verwendung: als Naschgemüse oder zum Garnieren von Salaten

Stab-, Strauch- oder Buschtomaten:

  • mittelgroße Frucht bei einer Größe bis zu 6 Zentimetern
  • ausgewogenes Fleisch-Samen-Verhältnis
  • Pflanzen müssen zum Wachsen abgestützt werden
  • Verwendung: als Snack oder für Suppen

Alles Grüne wie Stielansatz, Kraut und unreife Stellen von der Tomate entfernen und nicht verzehren.

Bei der Lagerung beachten

Um Druckstellen zu vermeiden, sollten die Früchte nebeneinander gelagert werden. Waschen Sie die Tomaten erst kurz vor dem Verarbeiten, da die Tomaten sonst schnell zusammenfallen.

Trocknen

  1. Als erstes waschen Sie die Tomaten und schneiden sie in Viertel oder Hälften. Je nach Bedarf können Sie die Kerne entfernen.trocknen-schritt-1
  2. Breiten Sie die Tomatenstücke nebeneinander auf dem Backblech aus und würzen Sie mit groben Meersalz, Pfeffer und Olivenöl. Eventuell Knoblauch und Thymian dazugeben.
  3. Zum ersten Antrocknen werden die Tomatenstücke im Ofen bei 100-120 °C für 30 Minuten gebacken. Im Anschluss wird die Temperatur auf 60 bis 70 °C gesenkt und der Inhalt nochmals für fünf bis sechs Stunden getrocknet.

Häuten

  1. Waschen Sie die Tomaten und trocknen diese mit einem Handtuch ab. Entfernen Sie den Stielansatz und schneiden ein Kreuz in die obere Seite der Frucht.haeuten-schritt-2
  2. Legen Sie die eingeschnittenen Tomaten für maximal eine Minute in kochendes Wasser. Dabei platzt die Schale, aber das zarte Fruchtfleisch wird nicht weich.
  3. Nun schrecken Sie die warmen Tomaten in kaltem Wasser ab. Danach lässt sich die Schale, mithilfe eines Messers, leichter von der Frucht abziehen.

Sepzial-Tipp

Sind Ihre Tomaten schon etwas weich geworden?
Legen Sie diese für etwa 15 Minuten in kaltes Wasser – so werden sie wieder schnittfest.

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