Pastinake oder doch Petersilienwurzel?!

Die feinen Unterschiede und Tipps und Tricks für den Alltag

Mit einigen Tipps kann die beiden Sorten unterscheiden. (Foto © pixabay)
Mit einigen Tipps kann die beiden Sorten unterscheiden. (Foto © pixabay)

Auf dem ersten Blick sind Pastinaken und die verwandten Petersilienwurzeln kaum auseinanderzuhalten. Dabei gibt es einige kleine, aber feine Unterschiede.

Geschmack

Die Pastinake hat ein würzignussiges Aroma. Der hohe Zuckergehalt verleiht ihr eine zusätzliche Süße und macht das Gemüse insbesondere bei Kindern sehr beliebt. Vergleichbar ist der Geschmack  beispielsweise mit der Karotte. Die Petersilienwurzel schmeckt ähnlich wie die Pastinake, ist allerding nicht ganz so mild und hat ein kräftigeres Aroma. Außerdem schmeckt sie – der Name verrät es bereits – stark nach Petersilie. Geschmacklich ähnelt die Petersilienwurzel auch dem Knollensellerie.

Verwendung

Pastinaken sind vielseitig einsetzbar: als Püree, Suppe, geschnittene Beilage oder Salat. Gerieben, gekocht oder gebacken. Insbesondere in Kombination mit Möhren oder Kartoffeln ist sie sehr beliebt.  Pastinakenpüree (Mashed parsnips) ist in der Englischen Küche ein wahrer Klassiker und in etwa mit einem sehr aromatischen Kartoffelpüree zu vergleichen. Petersilienwurzeln werden hingegen eher zum Würzen oder als Suppengrün verwendet – insbesondere aufgrund des starken Petersiliengeschmacks.

Gesundheit

Beide Wurzeln sind wahre Gesundheitsbomben. Die Pastinake strotzt nur so vor Vitaminen und Mineralien, beispielsweise Kalium. Außerdem hat sie einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen und und einen geringen Nitratgehalt. Daher eignen sich Pastinaken auch gut als Babynahrung und sind leicht verträglich. Die Petersilienwurzel besitzt ähnliche Inhaltsstoffe, übertrifft die Pastinake aber beim ungewöhnlich hohen Vitamin C-Gehalt. Mit 4,5 g (pro 100 g) haben beide Wurzeln allerdings auch einen hohen Zuckergehalt.

warenkunde-tipps-tricks-vergleich
Pastinake (links) und Petersilienwurzel (rechts)

 

 

Der Krautansatz ist das Hauptunterscheidungsmerkmal: Bei einer Pastinake wölbt sich der Krautansatz nach innen, bei der Petersilienwurzel nach außen.

Der Kopf der Pastinake ist im Durchschnitt etwa zehn Zentimeter breit. Der Kopf einer Petersilienwurzel misst nur drei bis fünf Zentimeter.

Die Pastinake kann eine Länge von bis zu 40 Zentimetern erreichen. Die Petersilienwurzel ist mit einer Größe von etwa 20 Zentimetern nur halb so groß.

 

 

 

 

 

 

warenkunde-tipps-tricks-karteHammelmöhre? Pestnake?
Germanenwurzel? Welscher Persil?

Verschiedene Regionen – verschiedene Namen. Viele dieser Namen greifen auf ein Stück Geschichte zurück, so zum Beispiel der Begriff „Hammelmöhre“: Nachdem die Pastinake weitesgehend von unserem Speiseplan verschwand, wurde sie vermehrt als Viehfutter, unter anderem für Schafe – „Hammel“, verwendet. Der Name „Pestnake“ geht wiederum auf die ehemalige Verwendung als Heilmittel gegen die Pest zurück.

warenkunde-tipps-tricks-einkaufenGezielter Einkauf

So wissen Sie, welche die Richtige ist.
Eine feste Schale sowie grüne und saftig aussehende Blätter sind das A und O für eine schmackhafte Pastinake. Wählen Sie zudem lieber kürzere Exemplare, lange Wurzeln können leicht holzig und faserig sein. Es heißt ähnlich wie beim Spargel „Je kleiner desto zarter“. Sollte die Knolle eine matte Haut mit schwarzen Flecken haben, deutet das auf eine schlechte Lagerung hin.

warenkunde-tipps-tricks-besteckRichtige Zubereitung

Um Pastinaken für den Verzehr vorzubereiten, waschen und putzen Sie die Wurzeln zunächst gründlich. Wie bei Karotten schälen Sie die Wurzeln am besten mit einem Sparschäler und schneiden sie je nach Belieben in Stifte oder Scheiben. Roh verzehrt und klein geraspelt verfeinern sie Salate, bieten aber auch eine Vielzahl an Genussvarianten in der warmen Küche. Doch Vorsicht: Backen Sie die Pastinake nicht zu lange an, sonst bekommt sie einen bitteren Beigeschmack. Die Garzeit beträgt zwischen 15 und 20 Minuten.
Unser Geheimtipp – Pastinaken-Chips: Pastinaken in feine Scheiben hobeln,
mit Öl und Salz vermengen und für etwa 30 Minuten im Ofen knusprig backen.

warenkunde-tipps-tricks-lagernKühle Lagerung

Das robuste Wintergemüse eignet sich bestens für eine lange Lagerung. Im Kühlschrank lässt sich die gewaschene und kochfertige Wurzel bis zu zwei Wochen aufbewahren. Ungewaschen, bei niedrigen Temperaturen unter 2°C sogar über mehrere Monate. Achten Sie in jedem Falle darauf, dass die Pastinake dunkel gelagert wird. Das Entfernen des Grüns ist ebenfalls zu empfehlen.

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