Frisch gepresst

Warum frischer Obstsaft fast so gesund ist wie Obst.

Frisch gepresster Obstsaft
selbst gepresster Obstsaft in unterschiedlichen Sorten (Foto: Pixabay)

Dass Obst gesund ist und bei der Prävention vieler Krankheiten helfen kann, muss sicherlich nicht weiter erwähnt werden. Fünf mal täglich – so empfehlen Ernährungswissenschaftler – sollte man Obst und Gemüse zu sich nehmen. Wie gut, dass es da Fruchtpressen und Mixer zur Zubereitung von Obstsäften oder Smoothies gibt.

Durch das Pressen von Obst gehen zwar die Ballaststoffe verloren, wichtige Inhaltsstoffe wie die Vitamine A und C, Mineralstoffe, Magnesium und Kalium bleiben allerdings erhalten.

Beachten Sie dabei:

Je länger Sie frisch gepressten Saft stehen lassen, desto stärker verflüchtigen sich die Inhaltsstoffe. Also im Idealfall direkt nach dem Pressen genießen. So haben Sie nicht nur ein schönes Geschmackserlebnis, sondern tun auch Ihrer Gesundheit etwas Gutes.

Aber was ist mit den Obstsäften aus dem Supermarkt?

Bei den gut gefüllten Saftregalen kann man schnell den Überblick verlieren. Fruchtsaft, Nektar, Fruchtsaftgetränk. Frisch gepresst, gezuckert, künstlicher Zuckerzusatz. Dazu diverse verschiedene Marken und Sorten. Kurz gesagt: Ist Ihnen nicht nur der Geschmack, sondern auch der gesundheitliche Aspekt wichtig, achten Sie auf den Vermerk, dass es sich ausschließlich um Fruchtsaft handelt.
Die Fruchtsaftverordnung hilft dabei, gesunde von den eher ungesunden Säften zu unterscheiden.

Wenn der Fruchtsaft dann noch frisch gepresst und kühl und dunkel gelagert wurde, machen Sie wenig verkehrt.

Fruchtsaftverordnung

Seit fast 16 Jahren gibt es in Deutschland die sogenannte Fruchtsaftverordnung.
Was auf dem ersten Blick in erster Linie nach Bürokratie aussieht, kommt dem Verbraucher beim Obstsaft-Kauf zugute.

Fruchtsaft: Nur Getränke, die zu 100% aus Saft oder dem Fleisch einer Frucht bestehen, dürfen Saft genannt werden. Lediglich 15 g Zucker dürfen enthalten sein, um den bitteren Geschmack vieler Obstsorten
auszugleichen. Enthält der Saft mehr Zucker, muss er den Zusatz „gezuckert“ enthalten.

Fruchtnektar: Fruchtnektar muss nicht 100%, sondern lediglich 25 – 50 % Saft enthalten – je nach Fruchtart. Ebenso wie beim Fruchtsaft darf der Fruchtnektar keine Farb- oder Konservierungsstoffe enthalten. Dafür darf er mit mehr Zucker versehen werden.

Fruchtsaftgetränk: Wird der reine Fruchtsaft mit Wasser, Fruchtaromen oder Zucker gemischt, spricht man nicht mehr von Saft, sondern von einem Fruchtsaftgetränk. Daher ist der Nährstoffgehalt von Fruchtsaftgetränken geringer als der eines reinen Fruchtsaftes.

Kategorie:

Lebensmittel / Regionales

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24 - Juli 2017

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