Wissenswertes über Schokolade

Wissenswertes über Schokolade

Schokolade Edeka Kempken
Welche Geschichte verbirgt sich hinter der weltbeliebten Köstlichkeit (Foto: Pixabay)

„Ich mag keine Schokolade.“

Ein Satz, der – sollte er denn einmal fallen – für viel Verwunderung sorgt. Nur 1 % der Deutschen gibt an, die weltweit wohl beliebteste Süßigkeit nicht zu mögen. Drei von vier Personen geben sogar an, mindestens einmal pro Woche Schokolade zu essen. Warum das so ist?

Häufig heißt es, dass Substanzen wie Serotonin oder Cannabinoide die Stimmung aufhellen und somit für die Beliebtheit der Schokolade verantwortlich sind. Doch das scheint nicht des Rätsels Lösung zu sein, schließlich sind die besagten Inhaltsstoffe in anderen Lebensmitteln in wesentlich höherer Konzentration vorhanden. Ebenfalls widerspricht dieser These die Tatsache, dass Vollmilchschokolade beliebter als dunkle Schokolade ist, obwohl sie weniger   stimmungsaufhellende Substanzen erhält. Naheliegender, aber zugegebenermaßen auch etwas unspektakulärer, ist folgende Begründung: Die alten Bekannten Zucker und Fett sorgen für die hohe Beliebtheit.

Vom göttlichen Getränk zur Volks-Süssigkeit

1500 V. CHR.

Die lange Geschichte der Schokolade beginnt vor mehr als 3 000 Jahren in Mexiko bei den Olmeken. Zwar ist heute wenig über die genaue Herstellung der damaligen Schokolade bekannt, dass das Volk ein vermutlich fl üssiges Produkt aus dem Kakaobaum herstellte, gilt hingegen als belegt.

MAYA & AZTEKEN

Bei den Maya (600 n. Chr.) galt die Kakaobohne als heilig und wurde daher vorwiegend vom Adel oder von Kriegern verzehrt – ebenfalls in fl üssiger Form. Der hohe Stellenwert des Getränkes zeigt sich an den regelmäßigen Opferfesten, die zu Ehren des Kakaogottes Ek Chuah abgehalten wurden. Zusätzlich wurden die Kakaobohnen bei den Maya und später bei den Aztekenals Zahlungsmittel mit hoher Kaufkraft verwendet.

Auf die Azteken geht auch der Ursprung des Wortes Schokolade zurück. Aus den beiden Wörtern xocolia (bitter machen) und atl (Wasser) wurde die xocolatl. In Spanien wurde daraus später die Bezeichnung chocolate.

DER WEG NACH EUROPA

Nachdem Christoph Kolumbus den Stellenwert der Kakaobohne nicht richtig einschätzen konnte, brachte der spanische Konquistador Hernán Cortés den Kakao im Jahre 1528 nach Europa. Durch den bitteren Geschmack der puren Kakaobohne und den hohen Preis musste der Durchbruch allerdings noch etwas auf sich warten lassen. Vorerst wurde der Kakao auch in Europa vordergründig vom Adel konsumiert oder vereinzelt als kräftigende Medizin in Apotheken verkauft.

SÜSSER DURCHBRUCH

Im Laufe der Zeit konnte der Preis durch den Import des günstigeren Kakaos aus Amazonien gesenkt werden. Zusätzlich wurde 1828 in Holland erstmals die Pressung und Zermahlung der Bohnen patentiert. So konnte die Kakaobutter vom Kakao getrennt werden, was bis heute eine gängige Praxis bei der Herstellung von Schokolade darstellt. Später wurde die Kakaomasse mit Zucker und Milchpulver vermischt – heute bekannt als Vollmilchschokolade.

Während diese im 19. Jahrhundert noch in den Chocolaterien der Produktionsstätten verkauft wurde, lässt sich die Schokolade heute an jedem Kiosk und in jedem Supermarkt erwerben. Ihren Durchbruch hat die Schokolade also nicht nur dem technischen Fortschritt, sondern auch dem Süßmacher Zucker zu verdanken.

Bitterschokolade

Die Bitterschokolade ist die traditionellste Schokoladensorte, denn sie enthält neben Zucker den höchsten Anteil an Kakaomasse – bis zu 99 %. Dem hohen Kakaoanteil hat die Bitterschokolade auch ihren Namen zu verdanken, denn je weniger Milch- und Zuckeranteil, desto herber und bitterer schmeckt diese. Die Bezeichnung dunkle oder schwarze Schokolade lässt außerdem auf den geringen Anteil an Kakaobutter und die damit verbundene dunkle Farbe zurückführen.

Schokolade Zartbitter Edeka Kempken
zartbitter Schokolade (Foto: Pixabay)

Vollmilchschokolade

Milchschokolade enthält – der Name verrät es bereits – zusätzliches Milchpulver. Zudem ist der Anteil der Kakaobutter deutlich höher als bei der Bitterschokolade. Das erhöht nicht nur den Fett- und Zuckeranteil sondern gibt der Schokolade auch die cremige Konsistenz und helle Farbe. Vollmilchschokolade oder Alpenmilchschokolade ist in Deutschland die beliebteste Sorte, etwa 21 % der Deutschen geben an, am liebsten Vollmilchschokolade zu essen.

Schokolade Vollmilch Edeka Kempken
Vollmichschokolade (Foto: Pixabay)

Weiße Schokolade

Noch fetthaltiger als die Vollmilchschokolade ist die weiße Schokolade. Ihre Farbe erhält sie durch den Verzicht der eigentlichen Kakaomasse. Lediglich die aus dem Kakao gewonnene Kakaobutter verleiht der weißen Schokolade ihren Geschmack. Das macht sie vor allem zum Garnieren oder zum Süßen von Backwaren beliebt. Im Schokoladenranking positioniert sich die weiße Schokolade daher nur knapp hinter der Vollmilchschokolade.

20 % der Deutschen bezeichnen die weiße Schokolade als ihre Lieblingsschokolade.

Schokolade Weiße Edeka Kempken
weiße Schokolade (Foto: Pixabay)

 

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