Wissenswertes über Spargel

Woher stammt der Spargel? Wie wird er geerntet und woran erkennt man die Frische?

Wissenswertes über Spargel - Edeka Kempken (Foto: ©HLPhoto/Fotolia)
weißer Spargel (Foto: © HLPhoto / Fotolia)

Spargel hat als Nahrungsmittel eine lange Tradition. Schon die Römer wussten seinen Geschmack zu schätzen. Man ist sich nicht sicher, ob auch sie es waren, die ihn zu uns brachten oder ob Kreuzritter Spargelpflanzen oder -samen in der Mitte des 13. Jahrhunderts aus dem Mittelmeerraum, in dem er eigentlich beheimatet ist, mit in unsere Breiten brachten. Er wurde damals eher als Heilmittel denn als Nahrungsmittel genutzt. Als Gemüse scheint er erst ab Mitte des 17. Jahrhunderts eine Rolle zu spielen, blieb aber bis ins 19. Jahrhundert nicht nur wohlschmeckendes Nahrungsmittel, sondern auch Heilmittel. Er musste deshalb in Apotheken vorrätig sein.

Heutzutage genießen wir Spargel hauptsächlich wegen seines Wohlgeschmacks, als Heilmittel steht uns anderes zur Verfügung.

Spargel stellt besondere Ansprüche an das Klima und an die Böden, kann also nicht überall angebaut und nur von etwa Ende März bis spätestens zum 24.Juni geerntet werden. Die restliche Zeit der Vegetationsperiode benötigt die Pflanze, um sich zu regenerieren, denn das fortwährende Abstechen der Sprosse schwächt die Pflanze und würde sie bei weiterer Nutzung absterben lassen. Spargel kann erstmals drei Jahre nach dem Pflanzen geerntet werden.

Die Spargelernte ist nach wie vor sehr arbeits- und damit lohnintensiv, da das Spargelstechen auch in unserer hoch technisierten Zeit Handarbeit ist, Maschinen gibt es dabei nur als Hilfsmittel, z.B. beim Aufrollen und wieder Ablegen der Folie.

Die sachgerechte und schonende Weiterverarbeitung erfordert zwar auch noch viel Personal, wird aber mittlerweile durch technische Hilfsmittel erleichtert und beschleunigt.

Bevor Sie den Spargel kaufen können, hat er folgende Prozeduren durchlaufen:

Vom Feld kommt er, möglichst ohne der Sonne ausgesetzt zu werden, in die Waschanlage, danach wird er 2-3 Stunden gewässert, er wird „schlafen gelegt“, wie die Fachleute sagen, anschließend wird er sortiert, auf Länge geschnitten und in die Körbe verpackt. Nun kommt er für ca. 30 bis 45 Minuten ins Schockbecken und wird dort auf 1-2° C heruntergekühlt. Schließlich kommt er ins Kühlhaus, wo eine Nebelanlage für eine 100 prozentige Luftfeuchtigkeit bei einer Temperatur von ca. 1°C sorgt. Ohne Kühlung würde der Spargel schnell violett und an Frische verlieren. Aus dem Kühlhaus kommt der Spargel direkt in den Handel.

Woran lässt sich erkennen, dass der Spargel auch wirklich frisch ist?

  • Bei frischem Spargel sind die Spitzen geschlossen
  • die Enden sind nicht trocken, nicht hohl und nicht bräunlich verfärbt
  • frischer Spargel muss fest sein und darf sich nicht eindrücken lassen
  • Wenn sie zwei Stangen vorsichtig gegeneinander schlagen, sollte ein heller Ton erklingen, klingt es dumpf, so verzichten Sie besser auf den Kauf
  • Wenn Sie frischen Spargel an den Enden leicht zusammendrücken, sollte Saft austreten und der sollte angenehm nach Spargel duften
  • Frischer Spargel lässt sich mit dem Fingernagel leicht einritzen
  • Können Sie den Spargel biegen, so sollten Sie auch auf den Kauf verzichten, frischer Spargel bricht, wenn man ihn zu stark biegt.

Wird beim Spargel die Kühlkette nicht unterbrochen, so ist er auch nach 2-3 Tagen noch frisch und im Geschmack hervorragend.

Der Spargel von Spargelbauer Allofs, den Sie bei Kempkens Edeka-Markt erhalten, entspricht allen oben dargestellten Anforderungen an frischen Spargel.

Also: Freuen Sie sich auf die neue Spargelsaison und genießen Sie dieses herrliche Gemüse!

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