Äpfel vom Benrader Obsthof

Frisches Obst und gesundes aus der Region

Blick von der St. Töniser Straße auf den Hofladen (Foto: © EDEKA Kempken)
Blick von der St. Töniser Straße auf den Hofladen. (Foto: © EDEKA Kempken)

Tradition in dritter Generation

Schon seit mehr als 60 Jahren wird auf dem Benrader Obsthof zwischen Krefeld und St. Tönis Obst angebaut. Von Generation zu Generation wurde der Betrieb stets ein Stück größer, sodass die Anbaufläche auf mittlerweile 35 ha angewachsen ist. Statt des zu klein gewordenen Hofladens findet man nun einen großen Verkaufsraum auf der St. Töniser Straße. Geführt wird der Benrader Obsthof von der Familie Boekels, die neben fünf Festangestellten auch 200 Saisonarbeiter beschäftigt. Diese sind für die Ernte der zahlreichen Obstsorten verantwortlich. Neben den verschiedensten Apfelsorten zählen hierzu unter anderem Birnen, Erdbeeren, Johannis-, Brom- und Himbeeren, Kirschen oder Pflaumen.

Mehr als 10.000 Apfelbäume

Von dem 35 ha großen Ackerland stehen 5 ha ausschließlich für den Apfelanbau zur Verfügung. Pro Hektar können ca. 2 200 Apfelbäume gepflanzt werden. Um welche Apfelbäume es sich genau handelt, hängt von der Nachfrage nach den verschiedenen Apfelsorten ab. Am besten von den 20 verschiedenen Sorten des Benrader Obsthofs verkauft sich die Sorte Elstar. Im Anschluss folgen der Pinova und der Braeburn. Mit diesem Wissen kann Familie Boekels die einzelnen Sorten prozentual auf die gesamte Anbaufläche verteilen.

Apfelernte ist Handarbeit und kann grundsätzlich nicht maschinell durchgeführt werden. Dabei werden in mehreren Pflückdurchgängen nur jeweils die reifen Äpfel vom Baum genommen, um eine gleichmäßige Qualität anbieten zu können. Bei der Baumpflege kommt es in erster Linie darauf an, die Bäume durch exakten Schnitt nicht höher als 2,50 m wachsen zu lassen, da dies die Handernte erschweren würde.

Familie Boekels mit Hündin Maya
Familie Boekels mit Hündin Maya

Ernte und Weiterverarbeitung

Im Normalfall kann Ende Juli bereits mit der Ernte der ersten Äpfel begonnen werden. In diesem Jahr musste die Ernte allerdings um 10–14 Tage verschoben werden. Grund hierfür ist der geringe Niederschlag im Sommer, der eine künstliche Bewässerung erforderlich gemacht hat. Wie viele Äpfel die knapp 11 000 Apfelbäume in diesem Jahr hergeben, lässt sich noch nicht genau beziffern. Unabhängig davon sind die Klimabedingungen am Niederrhein perfekt für den Obst- bzw. Apfelanbau. Hierfür sorgen der mittelschwere, sandige Lehmboden und das nicht zu tiefe Grundwasser, das eine einwandfreie Zusatzbewässerung ermöglicht. Begünstigend ist außerdem das Seeklima am Niederrhein: Milde Winter und milde Sommer sorgen für geringe Temperaturschwankungen zwischen den Jahreszeiten.

Für Norbert Boekels ist es selbstverständlich, bei seinen Kontrollgängen durch 13-familiedie Plantage die Äpfel direkt vom Baum zu essen, ohne sie vorher gewaschen zu haben. Grund dafür ist die naturnahe Produktion der Äpfel. Dies gilt im Übrigen für die gesamte landwirtschaftliche Produktion auf dem Benrader Obsthof.
Alle Äpfel, die nicht direkt nach der Ernte verkauft werden, lagert Norbert Boekels unter optimalen Bedingungen ein. Dies geschieht im Idealfall in einem kühlen Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit. Vermieden werden sollte außerdem die gemeinsame Lagerung mit anderem Obst, da die ausgeschiedenen Ethylen-Gase für ein schnelleres Fortschreiten des Reifeprozesses sorgen.
Die Äpfel und Birnen vom Benrader Obsthof finden seit einigen Jahren wachsende Beliebtheit in den Edeka Kempken Märkten. Der überwiegende Teil wird allerdings im Hofladen des Benrader Obsthofs vom Endkunden abgenommen.

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