Beerenvielfalt

Bunt & lecker – Die Welt der Beeren

Bunte Beerenvielfalt (Foto: © EDEKA)
Bunte Beerenvielfalt (Foto: © EDEKA)

Brombeere

Die Brombeere ist uns allen bekannt, fällt jedoch noch lange nicht jedem auf. Sie wächst an Lichtungen, Waldrändern oder auch in Hecken und Gebüschen. Der stachelige Strauch wuchs ursprünglich in den Wäldern Eurasiens und Nordamerikas. Dabei ist die Beere gar nicht so unscheinbar wie man glaubt. Sie hat von allen Beeren den höchsten Vitamin A-Gehalt und ist ein wahrer Leckerbissen für zwischendurch. Die von Mai bis Juli erntereife Frucht wird bis zu drei Zentimeter groß und hat eine schwarz glänzende Farbe. Sie besteht aus zahlreichen kleinen runden Kugeln, den sogenannten Steinfrüchten. Mit ihrem intensiven und fruchtig-säuerlichen Geschmack eignet sie sich für den direkten Verzehr, im Joghurt oder auf einem Kuchen.

Himbeere

Die Himbeere ist nicht nur für ihren einzigartigen Duft, sondern auch für das typische Himbeerrot bekannt. Dabei ist sie in der Zucht ebenfalls in den Farben Schwarz und Weiß-Gelb zu finden.

Der dornige Obststrauch, an dem sich die Früchte aus rosa-weißen Blüten entwickeln, kann bis zu zwei Meter hoch werden. Die einzelnen Sammelsteinfrüchte mit zahlreichen Steinfrüchten messen hingegen nicht mehr als zwei Zentimeter. Deren samtig-weiche Oberfläche sorgt für eine hohe Empfindlichkeit, beispielsweise beim Transport oder der Zubereitung.

Besonders beliebt ist die zwischen Mai und August regional geerntete Frucht für Desserts oder Marmelade. Aber auch zum Naschen für zwischendurch ist sie aufgrund des zuckersüßen Aromas perfekt geeignet.

Stachelbeere

Ursprünglich stammt die drei Zentimeter große Stachelbeere aus dem Hochgebirge Himalayas, wo sie im 14. Jahrhundert insbesondere in Klostergärten kultiviert wurde; daher auch die alternative Bezeichnung „Klosterbeere“. Heutzutage findet man die runden, grünlich, gelblich oder rötlich gefärbten Früchte aber auch in deutschen Gärten.

Hier können sie zwischen Juli und August geerntet werden, je nach Reifegrad. Unreif geerntete Beeren eignen sich durch den eher bitteren Geschmack und die lange Haltbarkeit von bis zu fünf Wochen im Kühlschrank bestens für einen erfrischenden Sommerkuchen oder einen Kompott. Die reifen Beeren halten sich lediglich drei Wochen, haben dafür aber ein süßeres Aroma, was sie für den frischen Genuss umso beliebter macht.

Johannisbeere

Die ursprünglich aus Mittel- und Nordeuropa stammende Frucht gehört biologisch gesehen zu der Familie der Stachelbeergewächse und ist somit ein enger Verwandter der Stachelbeere. Ihren Namen verdankt sie dem heiligen Johannis, dessen Namenstag am 24. Juni etwa mit der Reife der Beeren zusammenfällt.

Unterschieden wird zwischen der roten und der schwarzen Johannisbeere. Rote Johannisbeeren besitzen einen erfrischend säuerlichen und milderen Geschmack als schwarze Johannisbeeren. An dem ein bis eineinhalb Meter hohen Strauch wachsen kleine runde Früchte in Form von Rispen. Diese streift man zum Verarbeiten einfach mit einer Gabel von der Rispe ab und wäscht Sie in stehendem Wasser. Vorzugsweise eignen sie sich zu Wild- und Geflügelgerichten oder zum Backen.

Heidelbeere

Die Heidelbeere – auch Blaubeere genannt – findet ihren Ursprung in den kühleren Gebieten der Welt. Bekannt ist sie durch das Einfärben von Händen und Zähnen beim Verzehr der wild wachsenden Beeren. Die kleinen, dunkelblauen Früchte mit violettem Fruchtfleisch wachsen an einem kniehohen, dornenfreien Strauch. Unterschieden wird die Zuchtvariante von der Wildheidelbeere durch die dickere Schale und das farblose Fruchfleisch.

Von Juli bis August können wir das intensiv süße Aroma der Beeren genießen. Dieses eignet sie sich bestens als Beilage zu Waffeln oder Crêpes. Tipps: Beim Backen im Kuchen entwickelt die Heidelbeere einen noch intensiveren Geschmack.

Preiselbeere

Die Preiselbeere ist auch unter dem Namen Kronsbeere oder Riffelbeere bekannt. Obwohl die Frucht nur fünf bis zehn Millimeter groß wird, verwechseln wir sie oft mit der wesentlich größeren Cranberry.

Ihre intensiv rote Farbe erhält die Beere am immergrünen Zwergstrauch erst während der Reifezeit; zu Anfang erstrahlt sie noch in einem kräftigen Weiß. Besonders reich ist sie an Vitamin C, welches ihr neben der eigentlichen Süße auch einen angenehm säuerlichen Geschmack verleiht. Somit ist sie beliebt für die Zubereitung von Säften und Marmeladen, dient aber auch als Beilage zu Wildfleisch. Erst ab September ist die spätreifende Frucht für uns im Markt erhältlich.

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20 - Juli 2016

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Gruppenfoto - Mitarbeiter aller Märkte.

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Thema:

Beeren

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