Sommerzeit

Was müssen Sie beachten?

Sommerzeit (Foto: © pixabay.de)
Sommerzeit (Foto: © pixabay.de)

Die Nächte werden kürzer und die Tage länger, es wird wärmer und der Gemütszustand verbessert sich. – Doch nicht jeder kann sich über warme Sommertage freuen. Ob Sonnenallergie oder Heuschnupfen, Allergien sind die Stimmungskiller in den warmen Monaten. Aber auch ein schmerzender Sonnenbrand kann die Urlaubszeit vermiesen. Karl Bedau von der Löwen-Apotheke erklärt Ihnen was Sie beachten sollten um entspannende Sommertage zu genießen.

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Nicht ohne Grund habe ich diesem Text ein Gedicht voran gestellt. Es wurde von einem Apotheker geschrieben, der vor mehr als hundert Jahren in Deutschland und England gelebt hat: „Theodor Fontane“. Er hat seinen Zeitgenossen einen guten Rat mit auf den Weg geben wollen und hat dafür die Gedichtform gewählt. Ich versuche auch stets Ihnen, meinen Lesern, gesundheitliche Ratschläge zu erteilen und stieß beim Thema „Sommer” auf den alten Fontane. Bekannt ist er den meisten von uns als der Dichter des Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.
Ist sein „Guter Rat“ auch heute noch wichtig? Um es gleich vorwegzunehmen – eindeutig JA!

In heutiger Sichtweise

Doch fangen wir nicht am Ende an, sondern lassen Sie uns den Sommer aus heutiger Sicht betrachten. Für die meisten von uns ist er die Zeit des Urlaubs, der großen und kleineren Touren und der Ferien, kurz: Eine unbeschwerte Zeit, die wir gern draußen verbringen, mit Freunden und anschließendem Grillfest. Aber hier kommt der erhobene pharmazeutische Zeigefinger ins Spiel. Wir sollten die Sonne, zumal in südlichen Gefilden, nicht ungeschützt genießen. Leider müssen immer mehr Menschen den herrlich warmen Temperaturen mit Skepsis entgegen blicken, da sie von Heuschnupfen oder anderen Allergien geplagt sind.

Genuss mit Bedacht

Mein Rat für Sie heute: Genießen Sie die sommerlichen Temperaturen, aber schützen Sie sich ausreichend vor den Sonnenstrahlen!
Es ist ganz einfach: Wir haben bei empfindlicher Haut, besonders bei hellhäutigen rothaarigen bis blonden Typen, nur knapp zehn Minuten Eigenschutz. Danach müssen unsere körpereigenen Filter sich geschlagen geben und lassen Sonnenbrand, bei häufigem Verbrennen auch Hautkrebs entstehen.
Nehmen wir eine Creme mit Schutzfaktor zehn, so verlängert sich die Zeit um das Zehnfache also auf etwa eineinhalb Stunden. Vor allem bei vollkommen ungebräunter Haut sollten Sie diese Zeiten nicht ganz ausreizen, sondern lieber früher aus der Sonne gehen oder einen höheren Faktor einsetzten. Achten Sie besonders auf den Schutz der Haut sowohl vor UV-A- als auch UV-B-Strahlen! Lassen Sie sich in der Apotheke von Fachmännern/-frauen genau erklären welche Produkte den vollen Schutz vor beiden Strahlenarten bieten.
Allergiker sollten darauf achten, stets regelmäßig ihre Medikamente in der betroffenen Saison einzunehmen, denn andernfalls droht der gefürchtete „Etagenwechsel“. Damit ist gemeint, dass die Allergie, die zunächst vielleicht nur die Augen und die Nase befallen hat, herunter wandert auf die Bronchien und sich so unbehandelt zum gefürchteten Bronchialasthma entwickeln kann.
Vertrauen Sie ruhig auf den Rat der Ärzte und Apotheker und nehmen Sie auch Ihre kortisonhaltigen Arzneimittel regelmäßig ein. Nur so können Sie die durch die Allergie verursachten Entzündungen eingedämmt oder gewissermaßen auf kleiner Flamme köcheln und den Großbrand in den Bronchien und Lungen verhindern. Die allseits gefürchteten Nebenwirkungen des Kortisons sind bei lokalen Anwendungen wie Inhalation oder Nasenspray nicht zu erwarten, dies können wir Ihnen gern im persönlichen Gespräch näher erläutern.
Wenn Sie diese Ratschläge beherzigen, ist im Sommer nichts zu befürchten. Hören Sie also auf den Rat von Fontäne und ergehen Sie sich mit dem Wanderstab oder dem Fahrrad in der Natur. So wird auch eintreten, was Fontane ankündigt: Die Seele wird zu einem Höhenflug ansetzen und so auch Gesundheit für den ganzen Menschen eingefangen.

 

 

Wussten Sie schon? –Schreiben macht schlank!

Neulich las ich in einer Fachzeitschrift einen Artikel, den ich hier kurz wiedergeben möchte: In einer wissenschaftlichen Studie ging es um das gesunde Abnehmen. Teilnehmer, die während der Studie jeden Bissen protokollierten, nahmen nachweislich wesentlich stärker ab, teilte das Ergebnis mit.

Wie ist das möglich?

Der protokollierenden Gruppe wurde bewusst, wie viel sie über den Tag verteilt zu sich nimmt. Dies schockierte die Teilnehmer und überzeugte sie weniger zu essen. Ein weiterer Grund ist vielleicht, dass die Teilnehmer Angst hatten etwas zu vergessen aufzuschreiben und deshalb lieber mal nichts oder weniger aßen. Diese Einstellung führte zu einem viel bewussteren Essverhalten und damit zur nachhaltigen Gewichtsabnahme. Ganz einfach, oder?
Seitdem rate ich Kunden, die in meine Apotheke kommen und ein Mittel zum Abnehmen verlangen, ein Ernährungstagebuch zu schreiben. Die meisten angepriesenen Wundermittel halten leider oft nicht, was die Werbung verspricht und der Lerneffekt ist gleich Null.
Es gilt also immer noch: Wer schreibt, der bleibt!
Nämlich schlank!

Ihr Karl Bedau

Kategorie:

Gesundheit

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