Wieder voll im Trend

Die Pastinake und ihr Revival.

Ist sie auch schon auf deinem Einkaufszettel? (Foto: © EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG)
Ist sie auch schon auf deinem Einkaufszettel? (Foto: © EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG)

Schon ganz in Vergessenheit geraten, erlebt die Pastinake
zur Zeit ein regelrechtes „Revival“. Viele Köche und Foodblogger*
richten Ihre Aufmerksamkeit auf das vielseitige Wintergemüse.
Und das zu recht, wie wir finden.

*Foodblogger sind (Hobby-)köche, die auf einer eigenen Internetseite über Kulinarisches jeglicher Art schreiben. Nicht vergleichbar mit einer traditionellen Rezeptesammlung – eher mit einem Genuss-Tagebuch.

Die Pastinake kehrt zurück

Schon in der Steinzeit wurden Pastinaken gesammelt; sie gehören somit zu den ältesten Pflanzen, die die Menschheit je gegessen hat. Von den Römern erstmals auf Feldern angebaut, entwickelte sich das Gemüse schnell zu einem Grundnahrungsmittel. In dieser Zeit sorgte es nicht nur für volle Mägen, sondern diente auch als Heilmittel gegen die Pest – daher stammt wohl auch der fiese Beiname „Pestnake“, welcher im Gegensatz zur Pastinake selber glücklicherweise nicht bis heute überlebte.

Auf dem Feld. (Foto: © eag1e / Fotolia)
Auf dem Feld. (Foto: © eag1e / Fotolia)

Erst ab dem 16. Jahrhundert wurde die Pastinake auch in unserem Raum angebaut. Bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts war sie ein gern gesehener Freund auf dem Mittagstisch, nicht zuletzt aufgrund der geringen Krankheitsanfälligkeit. Allmählich wurden Pastinaken in Deutschland jedoch vermehrt durch Kartoffeln oder Möhren ersetzt. Das hatte einfache, rationale Gründe: Saat, Anbau und Ernte sind bei Kartoffeln und Möhren unkomplizierter und nicht so zeitintensiv wie bei der Pastinake.

Während die Begeisterung z.B. in England in den vergangenen Jahrhunderten ungetrübt war, ist die Pastinake in Deutschland erst seit wenigen Jahren wieder in aller Munde und auf den Einkaufszetteln zu finden. Das liegt sicherlich am einzigartigen, angenehmen Geschmack und den gesunden Inhaltsstoffen. Vor wenigen Jahren wurde die Pastinake vom „Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V.“ sogar zum „Gemüse des Jahres 2011/2012“ gekürt.

Kann man auch roh essen. (Foto: © photographyfirm / Fotolia)
Kann man auch roh essen. (Foto: © photographyfirm / Fotolia)

Aussehen & Geschmack

Pastinaken gehören – wie Karotten oder Fenchel – zu den sogenannten Doldenblütlern, einer Pflanzenfamilie, die vor allem an den mehrfach geteilten Blättern zu erkennen ist.
Mit ihrer cremefarbenen Haut, den quer verlaufenden Ringelungen und der „spitz-zulaufenden“ Form ähnelt sie der verwandten Petersilienwurzel, ist jedoch um einiges größer. Sollten Sie sich mal im Markt vergucken und die Petersilienwurzel mitnehmen – kein Problem: Beide haben einen ähnlichen, süßlich-würzigen Geschmack. Wie die beiden Wurzeln dennoch zu unterscheiden sind – auch geschmacklich –, können Sie auf der folgenden Seite nachlesen.

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