Rot wie die Liebe

wie kam die Erdbeere zu uns?

Erdbeerliebe Edeka Kempken
Die Erdbeere gilt als Symbol für Sinnlichkeit und Liebe (Foto: pixabay)

Nicht zuletzt aufgrund ihrer knalligen roten Farbe gilt die Erdbeere als Symbol für Sinnlichkeit und erotische Liebe – und das schon seit mehr als 2 000 Jahren. So wurden die wichtigsten Liebesgöttinnen Aphrodite, Frigg und Venus mit der Erdbeere in Verbindung gebracht. Neben der Farbe und der Art wie Blüten und Früchte wachsen könnte auch die hohe Fruchtbarkeit der Erdbeere (die Kerne auf der Oberfläche sind kleine Samen) ihr den Ruf der „Liebesfrucht“ eingebracht haben.

Die Beeren Lüge

Wussten Sie, dass die „Königin der Beeren“ in Wirklichkeit gar keine Beere ist? Im botanischen Sinn ist die Erdbeere eine so genannte Sammelnussfrucht. Während die gelben Nüsschen auf der Außenseite der Erdbeere die eigentliche Frucht sind, ist das rote schmackhafte Fleisch in Wirklichkeit nur die „Scheinfrucht“.

Die auffällige Farbe führt dazu, dass auch Tiere gerne mal zulangen. Diese scheiden die kleinen Nüsschen dann wieder aus und lassen dadurch neue Pflanzen keimen. „Echte“ Beeren sind übrigens Tomaten, Bananen und Kürbisse. Na, schon verwirrt?

Übrigens: Die Blüten und Blätter der Erdbeere sind ebenfalls essbar und gesund! Schmecken tun sie jedoch nicht so süß wie die Beere. Eins ist aber klar: als Verzierung auf dem Teller machen sie sich super.

Wie kam die Erdbeere zu uns?

Archäologische Funde zeigten, dass die Walderdbeere schon in der Jugendsteinzeit gegessen wurde. Im Mittelalter wurde die Walderdbeere bereits auf großen Feldern angebaut und verspeist. Diese Erdbeerenart kennen wir auch heute noch, sie unterscheidet sich jedoch noch stark in Form, Größe und Geschmack von unserer heute im Handel erhältlichen Erdbeere. Obwohl man damals schon Methoden entwickelt hatte, Reife und Erntezeit zu beeinflussen, blieben die Erdbeeren lange Zeit winzig.

Im 17.Jahrhundert fanden französische Siedler in Amerika dann die erste Scharlach-Erdbeere, die zumindest etwas größer als die heimische war und brachten diese zurück nach Europa. Wenig später fand eine weitere neuentdeckte Sorte ihren Weg zu uns: Die Chile-Erdbeere. Diese war noch einmal um einiges größer und unterschied sich auch in Form und Blättern gänzlich von den bekannten Sorten.

1750 entstand dann als Kreuzung aus der Walderdbeere und der Chile-Erdbeere die Ananaserdbeere, die als Stammform für die uns heute bekannte Gartenerdbeere gilt. Diese verdrängte schnell in weiten Teilen Europas die vorher angebauten Arten und verbreitete sich auch bei uns. Die Ananas-Erdbeere hat ihren Namen übrigens nicht ohne Grund, denn sie besitzt nicht nur ein leichtes Ananas- Aroma, sondern auch eine weiß-gelbliche Farbe.

Sortenvielfalt

Heute gibt es über 1000 verschiedene Arten und jedes Jahr werden es mehr. Allerdings bauen wir nur die ca. 100 Sorten großflächig an, bei denen Geschmack, Ertrag und Haltbarkeit optimale Voraussetzungen für den Verkauf haben.

Generell wird zwischen kleinfrüchtigen und großfrüchtigen Sorten und dem Erntezeitpunkt unterschieden. Am weitesten verbreitet sind Gartenerdbeeren, die früh bis mittelfrüh erhältlich sind. Sie werden wie die meisten anderen Erdbeersorten auch als „einmal tragend“ bezeichnet, weil sie nur einmal Früchte tragen und im nächsten Jahr neu gepflanzt werden müssen. Bekannte Sorten sind außerdem „Polka“, „Korona“ und „Elvira“. Passend zum Polka gibt es nebenbei die Sorten Lambada und Salsa. Wer hätte gedacht, dass Erdbeeren auch mal das Tanzbein schwingen?

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