Ach, Übrigens

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Süßkartoffel ernten Edeka Kempken
Die Süßkartoffel zählt zu den Grundnahrungsmittel vieler Läder. (Foto: pixabay)

Kolumbus mal wieder

Der internationale Name „Batate“ hat sich auch in Deutschland als Bezeichnung für die Süßkartoffel eingebürgert. Ursprünglich stammt der Ausdruck von den karibischen Eingeborenen. Die englische Bezeichnung für „Kartoffel“ – „potato“ findet hier ebenfalls ihren Ursprung, was nicht selten zu Verwechslungen führte. Als erste Europäer konnten die Mitglieder von Christoph Kolumbus‘ Expeditionen die Süßkartoffel probieren. Im Jahre 1493 beobachtete Kolumbus, wie Eingeborene der heute Puerto Rico genannten Insel eine Knollenpflanze namens „Batate“ anbauten. Da Kolumbus ständig auf der Suche nach lagerungsfähigem, gesundem Schiffsproviant war, ließ er seine Fregatten mit der Pflanze füllen und kultivierte diese anschließend im warmen Spanien. Schon bald war die Batate beliebter Proviant auf den Weltmeeren, konnte aber auch als Delikatesse überzeugen und fand so schon vor der normalen Kartoffel den Weg nach England. Während die normale Kartoffel dort einen eher schlechten Ruf genoss, wurden der beliebten Süßkartoffel sogar luststeigernde Wirkungen zugeschrieben.

11,2 kg

Grundsätzlich können die Knollen bis zu 30 cm groß werden und einige Kilos mit auf die Waage bringen. Ein libanesischer Bauer, Khalid Semhat, erntete bisher die größte und schwerste Süßkartoffel mit 11,2 kg und hält damit den Weltrekord.

Richtig Einkaufen & passend lagern

Achten Sie beim Kauf darauf, faulige Stellen zu meiden und greifen Sie eher zur Kartoffel ohne Triebe. Süßkartoffeln lassen sich ähnlich wie normale Kartoffeln lagern: Kühl und trocken, aber nicht im Kühlschrank. Verarbeiten Sie Süßkartoffeln allerdings etwas früher als normale Kartoffeln, da sie aufgrund ihres hohen Wasseranteils nicht ganz so lange halten. Etwa 1 – 2 Wochen, später verlieren sie ihr Aroma und ihre Nährwerte. Werden Süßkartoffeln bei hohen Temperaturen gelagert, beginnen sie zu gären.

Reise ins All

Neben Kartoffeln, Weizen und Sojabohnen wählte die NASA Süßkartoffeln für den potentiellen Anbau im Weltall an. Der Grund: Die Süßkartoffel passt sich schnell an neue Umgebungseinflüsse an, darunter auch künstliches Sonnenlicht. Gleichzeitig ist die Süßkartoffel eine super Energie-Quelle und enthält wichtige Vitamine. Momentan werden Methoden entwickelt, um Astronauten zukünftig mit selbstangebautem Gemüse versorgen zu können. Wann es soweit ist, steht allerdings noch in den Sternen.

Wunderschöne Deko

Schon bevor die Süßkartoffel zum trendigen Gemüse des 21. Jahrhunderts wurde, erfreuten sich viele Deutsche bereits an ihrer schönen Pflanze. Dank der hübschen, üppig wachsenden frischgrünen Blätter werden Süßkartoffeln nämlich schon seit geraumer Zeit als Zierpflanze in Balkonkästen und Blumenampeln gepflanzt. Als Zimmerpflanze eignet sie sich hingegen nicht, dort fängt sie sich relativ schnell Spinnmilben ein. Die attraktiven weiß-violetten Blüten zeigt die Pflanze hierzulande allerdings eher selten. Schade eigentlich.

Bronzemedaille

Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen wurden im Jahr 2016 weltweit 105,2 Millionen Tonnen Süßkartoffeln geerntet. Damit landet die trendige Knolle auf Platz 3, knapp hinter der Kartoffel und Maniok (Pflanzenart), und zählt somit zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln vieler Länder. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch

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Lebensmittel / Regionales

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Ausgabe:

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Thema:

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