Die Süßkartoffel

Hip, Gesund, Exotisch

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die Süßkartoffel gehört zu einer der beliebtesten Gemüseart.

Als vieles kann unsere deutsche Esskultur beschrieben werden, aber sicherlich nicht als statisch. In den vergangenen Jahren feierten viele schon fast vom Teller verdrängte Lebensmittel ihr Comeback – so zum Beispiel die Pastinake (Ausgabe 22). Im Zuge des Veggi-Trends fand hierzulande auch ein Gemüse den Weg in die Rezept-Charts und Foodblogs, das in den USA schon lange etabliert ist und an vielen Orten der Welt – z.B. in Neuguinea – sogar als Hauptnahrungsmittel gilt: die Süßkartoffel.

Die lange Reise der Süßkartoffel

Die Süßkartoffel, auch Batate genannt, ist eine der ältesten Gemüsesorten und gehört zu der botanischen Familie der Windengewächse. Ursprünglich wuchs sie äquatornah in Mittelamerika bis Kolumbien. Peruanische Höhlenmalereien zeigen, dass die Süßkartoffel bereits vor 10 000 Jahren in Zentral- und Südamerika auf dem Speiseplan stand. Die Batate liebt das tropische Klima und wurde als nährstoffreichstes Gemüse weit verbreitet. Unzählige Zubereitungsmöglichkeiten führten dazu, dass Christoph Columbus die Süßkartoffel 1492 nach Europa schiffte. Im Gepäck von Entdeckern ging die Reise weiter auf die Philippinen, anschließend nach Afrika und Südostasien. Schnell erbreitete sich die Süßkartoffel als Speise der Armen. Schließlich erreichte die gewundene Süßkartoffel-Knolle auch die USA, wo sie noch heute traditionell zum Thanksgiving-Dinner verspeist wird. Angebaut wird sie hauptsächlich in China: Etwa 100 Millionen Tonnen vom weltberühmten Gemüse werden dort jedes Jahr produziert.

Warum ist die Knolle auf der ganzen Welt so beliebt?

Die Antwort ist eindeutig: die Süßkartoffel kann einfach viel. Ob als Pommes, Ofenkartoffel oder Püree. Sogar als Nachtisch, verarbeitet als Brownie mit Schokolade, schmeckt sie hervorragend. Und nicht nur das Innere kann gegessen werden, denn sogar die Pelle ist köstlich und gesund. Sie enthält ausreichend Ballaststoffe, die für eine gesunde Regulierung der Verdauung dienen. Die Süßkartoffel ist also ein wahrer Allrounder. Nicht nur super lecker, sondern auch gesund und vielfältig: Die Süßkartoffel findet man in allen Farben, Variationen und Größen. Ob in Gelb, Orange, Rot, Violett oder weiß. Am bekanntesten von ihnen ist die orange-rötliche Süßkartoffel.

Kartoffel vs. Süßkartoffel

Gattung:

Die Kartoffeln und Süßkartoffeln stammen trotz des ähnlichen  Namens nicht von der selben Gattung ab. Sie sind keine Geschwister, sondern eher entfernte Verwandte. Anders gesagt: Die Süßkartoffel ist eigentlich gar keine Kartoffel, sondern ein Windengewächs.

Aussehen:

Die hohe Sortenvielfalt der Süßkartoffel sorgt für unterschiedlichste Erscheinungsformen und -farben. Trotz der starken Ähnlichkeit ist die Süßkartoffel etwas länglicher, häufig leicht gedreht, fast spiralförmig, und dunkler (orangerer) als die Kartoffel.

Nährwerte:

Beide Knollen sind überaus gesund und ähneln sich bezüglich der Nährstoffe sehr: Kalorien, Kohlenhydrate, Proteine und Fett – in allen vier Punkten unterscheiden sich die beiden Gemüsesorten kaum. Auch die Spurenelemente Kalium, Magnesium und Eisen liefern sie in ähnlicher Menge. Der einzige Unterschied ist ihr Zuckergehalt. Wie der Name „Süßkartoffel“ schon verrät, hat die Batate einen höheren Zuckergehalt und auch mehr Salz. 13 g Zucker in einer Süßkartoffel und nur 2 g in einer normalen Kartoffel.

Vitamine:

Pluspunkte holt die Süßkartoffel bei der größeren Menge an Beta-Carotin, Vitamin C und Vitamin E. Nur bei der für den Stoffwechsel guten Folsäure hat die „normale“ Kartoffel die Nase vorne.

Geschmack:

Über Geschmack lässt sich bekannterweise (nicht) streiten, einen Sieger kann man in diesem Punkt also nicht ausmachen. Vergleichen können wir die Geschmäcker allerdings dennoch: Wie der Name schön verrät, schmeckt die Süßkartoffel etwas süßer und erinnert eher an eine Mischung aus gekochten Möhren und Kürbis als an Kartoffeln. Je heller das Fleisch der Süßkartoffel desto trockener ist sie. Je dunkler desto weicher, aber auch süßer. Doch wie heißt es so schön: Probieren geht über Studieren!

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