Powerkraft als Saft

So gesund sind Säfte und Smoothies

Saft ist gesund
Verzehr-Tipp: Die Inhaltsstoffe von Saft sind licht- und sauerstoff- empfindlich, also den frischgepressten Saft am besten sofort trinken oder einfrieren. (Foto: Pixabay)

„5 am Tag“ – so nennt sich eine Gesundheitskampagne der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), um auf die Notwendigkeit eines größeren und häufigeren Konsums von Gemüse und Obst hinzuweisen. Die DGE empfiehlt, täglich 400 g Gemüse und 250 g Obst zu essen.

Das verbessert den Gesundheitsstatus und kann das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten senken. Doch insbesondere berufstätige Personen wissen, fünf mal täglich Obst/Gemüse essen – das ist gar nicht so einfach. Mit Smoothies und Säften sagen Sie diesem Problem den Kampf an.

Vor allem Smoothies haben in den letzten Jahren einen Siegeszug angetreten, weil sie sowohl süß als auch herzhaft schmecken. Besonders im Trend: grüne Smoothies, die ihren Namen aufgrund des Blattgrüns tragen. Rein kommt alles, was die Natur an Grünem so hergibt. Salat, Spinat, Petersilie, Grünkohl, Kohlrabiblätter oder Blattgrün von Radieschen. Auch Wildkräuter wie Giersch und Löwenzahn sind echtes Superfood zum Nulltarif. Benutzen Sie am besten Obst und Gemüse der Saison und lassen Ihrer Fantasie freien Lauf! Vielleicht findet sich ja Ihr ganz persönlicher Mix.

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Wenig verwunderlich: Auf Platz 1 der meistgetrunkenen Saftsorten in Deutschland liegt der Klassiker: Apfelsaft. Dicht gefolgt wird er allerdings vom fast ebenso beliebten Orangensaft! Der beliebteste Saft unter den Gemüsesäften ist der Tomatensaft, der vor allem im Flugzeug gerne getrunken wird.

10.000 Jahre Tradition

Der genaue Anfang von der Herstellung von Saft ist nicht bekannt, denn es wird vermutet, dass schon die Vorfahren der Menschen Früchte zerdrückten und den gewonnenen Saft mit Wasser vermischten, um ihn zu trinken. Säfte existieren in diesem Sinne also schon seit über 10.000 Jahren!

Bereits in der Antike wurden Säfte im großen Stil gehandelt und stellten oft eine Basis für weitere Produkte, zum Beispiel Wein dar. Im Mittelalter stellten vor allem Bauern oder Mönche und Nonnen Saft her. Durch die Industrialisierung kann Saft heute als Massenprodukt angeboten werden. Neben dem traditionellen Fruchtsaft findet man in den Supermärkten vermehrt Fruchtnektar oder Fruchtsaft-Getränke, die mit zahlreichen Aromen und Geschmacksverstärkern versehen sind.

Immer mehr Hersteller setzen jedoch auf Bio- und reine Naturprodukte, die einen unverfälschten Geschmack anbieten. Man könnte also sagen: Wir setzen heute wieder auf den traditionellen Saft unserer Vorfahren!

Vorsicht nicht vergessen

Es gibt ein paar wenige Gemüsesorten, die sich nicht zum Entsaften eignen. Zum Beispiel Gartenbohnen, die aufgrund des Lektin-Gehalts roh nicht genießbar sind. Doch natürlich gibt es auch hier einen Trick: Beim Garen oder Kochen verfliegen die giftigen Lektine und Sie können die Gartenbohnen problemlos für Ihren Frühstücks-Saft oder Smoothie verwenden.

Fruchtsaftherstellung am Beispiel Apfelsaft

Einfach auspressen und fertig? Nicht ganz. Schließlich soll der Saft nicht nur gut schmecken, sondern auch ansprechend aussehen. Im Grunde ist der Vorgang dennoch wenig überraschend: Ernte, Anlieferung, Waschen, Sortieren und Zerkleinern – in Fachkreisen „Maischen“ genannt. Die daraus entstehende Maische wird so lange ausgepresst, bis kaum noch Flüssigkeit vorhanden ist. Heraus kommt ein bereits fertiger Saft, der aufgrund der vielen „Trübteilchen“ allerdings noch sehr trüb ist (naturtrüb). Diese Teilchen setzen sich erst mit der Zeit am Boden ab. Klarer Apfelsaft wird in einer schnell drehende Zentrifuge von den Teilchen getrennt.

Vor dem Abfüllen muss der Saft nur noch pasteurisiert werden. Das heißt, er wird auf knapp unter 100 °C erhitzt, um Bakterien abzutöten und den Saft lange haltbar zu machen.

 

BananensaftBananensaft: Bananen wirken stopfend und können uns gegen Durchfall helfen.

 

 

 

 

 

Rote Beete SaftRote Beete Saft: Rote Beete reinigt unsere Leber und wird besonders bei Menschen mit Fettleber empfohlen.

 

 

 

 

 

TomatensaftTomatensaft: Vitamin K hilft uns für kraftvolles und glänzendes Haar.

 

 

 

 

 

MöhrensaftMöhrensaft: Betacarotin gibt uns starke Augen und hilft gegen tückische Nachtblindheit.

 

 

 

 

Es muss übrigens nicht immer selbst gepresster Saft sein. Auch Fruchtsäfte aus dem Supermarkt können genügend Vitamine liefern. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie wirklich zum Fruchtsaft (besteht zu 100 % aus Saft) und nicht zum Fruchtnektar oder Fruchtsaftgetränk – beide enthalten Konservierungsstoffe oder Fruchtaromen – greifen. Enthält ein Fruchtsaft mehr als 15 g Zucker, muss er den Zusatz „gezuckert“ enthalten.

 

 

Kategorie:

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