Rind ist nicht gleich Rind

alles wichtige Rund um’s Thema Rind.

Gourmet-Rindfleisch
Regionalität ist nicht alles. Manchmal kann es auch die Spezialität vom anderen Ende der Welt sein.

Simmentaler Rind

Simmentaler Rind

Der Name verrät es bereits: Das Simmentaler Fleckvieh kommt aus dem Simmental im Kanton Bern. Es ist aber nicht nur in der Schweiz beheimatet, sondern gehört auch in Deutschland und Österreich zu den wichtigsten Rinderrassen. Bereits ab 1835 wurde das Fleckvieh aus dem Simmental nach Deutschland importiert. Heute findet man Simmentaler auch in anderen Teilen der Erde: Tschechien, Slowenien, Frankreich, Russland, China, USA. In Gourmet-Restaurants landet häufig Simmentaler Rind aus Österreich auf dem Teller. Die Luft auf den Bergwiesen der Alpen soll den Tieren besonders gut bekommen. Außerdem fressen sie hier Kräuter, Blumen und Gräser, die sie sonst nirgendwo finden. Dem Fleisch gibt das eine ganz besonders würzige Note.

Black Angus Rind

Black Angus RindZwar stammt das Black Angus Rind – eine Variante des Aberdeen Angus – ursprünglich aus Schottland, heute wird es aber vermehrt mit American Beef in Verbindung gebracht. In den USA ist das Aberdeen Angus nämlich besonders beliebt und gehört dort zu den häufigsten Rinderrassen. Entsprechend viel Wert legen die Amerikaner auf die ideale Züchtung. 15 Monate lang wachsen die Rinder auf Weideflächen auf, ehe sie weitere drei Monate unter freiem Himmel mit Getreide gefüttert werden. US-Beef ist vor allem für seine hervorragende Qualität und sein einzigartiges Aroma bekannt. Das Black Angus Rind besticht durch eine kräftige rote Farbe und seine feine Fettmarmorierung.

Charolais

Charolais RindCharolais sind weiße, kräftige Rinder, die aus der französischen Gemeinde Charolles (Region Burgund) stammen. Hier findet sich sogar ein eigenes Museum, das die Einwohner dem Rind gewidmet haben. In den 70ern verbreiteten sich die Charolais Rinder vermehrt in Deutschland, doch auch heute gilt noch: Die besten Charolais kommen aus der Region Burgund. Über neun Monate im Jahr verbringen die Rinder auf saftigen Weiden. Die besonders muskulös gebauten Tiere sind meist doppelt so wie schwer wie zum Beispiel ein argentinisches Rind. Aber wieso Frankreich? Das See-und Kontinentalklima soll dafür sorgen, dass sich der typischen Fleischgeschmack der Charolais-Rinder ideal entwickeln kann.

Wagyu Rind

CWagyu Rindharolais sind weiße, kräftige Rinder, die aus der französischen Gemeinde Charolles (Region Burgund) stammen. Hier findet sich sogar ein eigenes Museum, das die Einwohner dem Rind gewidmet haben. In den 70ern verbreiteten sich die Charolais Rinder vermehrt in Deutschland, doch auch heute gilt noch: Die besten Charolais kommen aus der Region Burgund. Über neun Monate im Jahr verbringen die Rinder auf saftigen Weiden. Die besonders muskulös gebauten Tiere sind meist doppelt so wie schwer wie zum Beispiel ein argentinisches Rind. Aber wieso Frankreich? Das See-und Kontinentalklima soll dafür sorgen, dass sich der typischen Fleischgeschmack der Charolais-Rinder ideal entwickeln kann.

Regionalität ist nicht alles

Trotz aller Vorteile

Die Vorteile von regionalen und saisonalen Produkten sind mittlerweile allgemein bekannt. Nicht nur stärken wir Betriebe in unserer Region, wir tun auch noch der Umwelt und dem Klima etwas Gutes. Denn die langen Transportwege per LKW oder Schiff sind belastend für Wirtschaft und Klima. Die durch die Luftverschmutzung entstehenden Kosten tragen dabei im Regelfall nicht die Verursacher, sondern die Allgemeinheit. Auch wenn wir für heimische Produkte ein paar Cent mehr bezahlen, im Endeffekt kommen wir dadurch günstiger weg und unterstützen dabei das regionale Netzwerk.

Natürlich ist Regionalität auch für Edeka Kempken ein wichtiges Thema. So haben wir vor fast zehn Jahren das „Regional Produkt“-Siegel eingeführt, durch das regionale Produkte für den Endverbraucher sichtbar werden. 2016 erreichten wir damit einen Treppchen-Platz beim deutschlandweiten Wettbewerb „Regional Star“ der Zeitschrift „Lebensmittel Praxis“.

Doch so wichtig das Bewusstsein für regionale und saisonale Produkte beim Einkaufen auch ist; es gibt Lebensmittel, die wir aufgrund der klimatischen Bedingungen gar nicht in Deutschland oder Mitteleuropa herstellen können. Und wer einmal den Geschmack und das Aroma eines Stücks Angus-Rind aus den USA mit einem aus Deutschland verglichen hat, der weiß: Regionalität ist nicht alles. Manchmal kann es auch die Spezialität vom anderen Ende der Welt sein.

 

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